Wie funktioniert es? – Verschiedene Wege zum gleichen Ziel

Es existieren derzeit verschiedene Modelle zum Prozess des elektronischen Rechnungsversandes. Die nachfolgende Beschreibung gibt deshalb nur ein grobes Szenario einer idealtypischen Vorstellung.

Die Rechnungsrohdaten (z.B. XML, IDOC, CSV) werden vom IT- System des Rechnungsstellers (Biller) zur EBPP- Anwendung (Consolidator, ASP) oder IT-System des Zielunternehmens übertragen.

Die Daten werden direkt an ein EBPP-System übertragen oder über einen Biller Service Provider an das EBPP-System weitergeleitet. Die Rolle des Biller Service Provider beinhaltet u.U. die Auftrennung der Daten in Online-und Offline-Rechnungen (Papier, Fax) und den parallelen Versand der herkömmlichen Rechnung.

Die Daten werden in das Format der EBPP- Anwendung konvertiert. Die Dokumente werden mit einer gesetzeskonformen elektronischen Signatur unterzeichnet und gespeichert bzw. archiviert.

Die Aufbereitung und Auslieferung der Onlinerechnungen erfolgt über einen sicheren Übertragungsweg (z.B. HTTPS, SFTP, X.400, AS2) oder per eMail:

Der gesamte EBPP Prozess lässt sich in mehrere Teilprozesse untergliedern, die von verschiedenen Akteuren realisiert werden. Die Unterteilung der einzelnen Rollen ist nicht eindeutig abgrenzbar. So kann die Aufbereitung der Daten für den elektronischen bzw. Postversand auch vom Consolidator wahrgenommen werden, der dann gleichzeitig als Biller-Service-Provider fungiert. Der Consolidator als reine Technologie Plattform wird dagegen kaum die Rolle des Customer Service Provider übernehmen, der die Rechnungspräsentation inklusive weiterer Services über ein Web-Interface anbietet. Die Rolle des Payment Providers liegt offensichtlich auf der Seite der Banken.

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