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EBPP-Newsletter 06
14.11.2001 (EBPP.de) Newsletter
OFX erhŠlt Aufwind durch Banken - Der schon fast tot geglaubte Standard OFX (Open Financial Exchange) erhält durch vier "Big Player" der US amerikanischen Bankenwelt neuen Auftrieb. Bank of America, Citigroup, E-Trade Group und TD Waterhouse Investor Services treten einem Konsortium zur Entwicklung und Förderung von OFX bei. OFX, seit 1997 auf dem Markt, verfügt nur über eine begrenzte Funktionalität, die heutigen Anforderungen nicht mehr genügt. Andererseits investierten die Industrie und auch die Banken in den vergangenen Jahren in OFX -basierte Technologien - trotz anfänglichen Mißtrauens gegenüber den Entwicklern Microsoft, Intuit und CheckFree. Inzwischen nutzen 1.400 Institutionen OFX zum Austausch von Finanzdaten.
Grundgedanke der Entwicklung war der reibungslose Austausch von Finanzdaten zu den PFM Produkten der Entwicklungsfirmen ö Microsoft Money und Quicken.
Der Gegenpart zu OFX ist IFX (Interactive Financial Exchange), eingeführt 1999 durch das Banking Industry Technology Secretariat, mit einer erweiterten Funktionalität in der Übertragung verschiedener Datentypen.
Der Marktvorsprung von zwei Jahren und der Umstand, dass OFX kontinuierlich weiterentwickelt wird, macht es IFX allerdings schwer, an Einfluss zu gewinnen.
Da IFX aber mehr auf die Bedürfnisse des Finanzdatenaustausches zwischen Unternehmen zugeschnitten ist, schließen sich beide Standards auch nicht zwangsläufig gegenseitig aus. Eine Symbiose der Standards wäre ein Gewinn und rückt durch die OFX Version 2.0 mit XML-Kompatibilität auch näher. Es verwundert deshalb nicht, dass viele Institutionen aus dem Finanzbereich und auch wichtige Anwendungsentwickler beiden Standards ihre Unterstützung geben.
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Pago erweitert Service mit Pago BILL - Es war eine Frage der Zeit bis sich die Pago eTransaction Services GmbH als EBPP-Anbieter profiliert. Mit dem neuen Modul Pago BILL bietet sich Pago als kompetenter Biller Service Provider für den kompletten Rechnungsversand an. Nicht nur für Online Händler, sondern auch für Unternehmen, die ihre Rechnungen auf dem herkömmlichen Postweg versenden, übernimmt Pago die Aufbereitung der Rechnungsdaten, die Archivierung und je nachdem - entweder den Druck und normalen Postversand oder die Online Bereitstellung der Rechnung.
Mit der Ergänzung um das Modul Pago DEBTOR kann gleichzeitig auch das Mahnwesen abgewickelt werden.
Pago BILL unterstützt die Zahlung per Rechnung, per Kreditkarte und das elektronische Lastschriftverfahren. Eine Erweiterung der Zahlungsmethoden ist noch für dieses Jahr geplant.
Das standardisierte Rechnungslayout bietet dem Rechnungssteller beschränkte Möglichkeit für eigenes Marketing, lässt jedoch einen als Tabelle formatierten Anhang zu.
Pago BILL ist eine durchdachte Erweiterung des Produkt- und Leistungsportfolio der Pago eTransaction GmbH.
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IZB Soft und Danet Consult bieten Eco-Pay fŸr eCommerce - Das Informatik Zentrum Bayern und die Danet Consult GmbH haben für die bayrischen Sparkassen die Internetkasse Eco-Pay entwickelt.
Eco-Pay bietet Internethändlern komfortable und sichere Zahlungsmethoden für Kreditkartenzahlungen mit SET oder SSL sowie die Zahlung per Geldkarte.
Die Anwendung bietet Schnittstellen zu den gängigsten Shopsystemen wie Openshop, Intershop, Aeonware und SAP OnlineStore.
Im Backoffice von Eco-Pay kann der Händler seine Transaktionsdaten verwalten. Über eine Browseroberfläche sind alle Transaktionsdaten aktuell verfügbar. Der Händler kann von hier Zahlungsvorgänge initiieren, Gutschriften erteilen oder Stornierungen ausführen.
Finanzpartner für die Transaktionsabwicklung sind die bayrischen Sparkassen.
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Account Aggregation braucht andere Technologien und klare Ziele - Forrester Research schätzt, dass 73% aller Finanzinstitute in den USA bis zum Jahr 2003 Account Aggregation anbieten werden. Das sagt noch nichts darüber aus, in welcher Qualität und auf welcher technologischen Basis dies passiert. IDC Analysten gehen davon aus, dass es während der nächsten zwei Jahre im Bereich Account Aggregation Bewegung geben wird. Für viele Banken ist Account Aggregation ein Zusatzservice neben EBPP oder Homebanking, ohne das die gewonnen Daten nutzbringend in die eigene Produktentwicklung einbezogen werden.
Ursache ist unter anderem das oft verwendete "Screen Scraping", welches nur eingeschränkte Möglichkeiten bietet . Die Hauptschwachstellen dieser umstrittenen Technologie sind mangelnder Datenschutz und die unzureichende Gewinnung qualifizierter Daten.
Mit neuen Technologien ist es möglich, zusätzlich gewonnene Daten mehrwertbietend in die eigene Produktentwicklung einfließen zu lassen.
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ISIS MTT - Tochter des Osiris ? - Am 24.10.2001 hat das Bundeskabinett die Verordnung zur elektronischen Signatur verabschiedet.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Dr. Werner Müller sieht in der Verordnung und dem Signaturgesetz einen verlässlichen Rechtsrahmen für eine breite Anwendung. Die Verordnung dient der weiteren Ausgestaltung des bereits in Kraft getretenen Signaturgesetzes.
In der Pressemitteilung wird auch die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Schaffung eines Interoperabilitätsstandards (ISIS-MTT) erwähnt. Was verbirgt sich hinter dem mystisch anmutenden Akronym?
MTTv2 (MailTrusT) ist eine Serie von Standards zur Kompatibilität zwischen eMail-Client Software und Datenaustausch mit Zertifizierungsdiensten. Entwickelt wurden diese Standards durch TeleTrusT, einem Zusammenschluss mehrerer Zertifizierungsanbieter.
Parallel dazu entwickelte ein zweiter Zusammenschluss von Anbietern qualifizierter Zertifizierungsdienste (T7) den "Industrial Signature Interoperability Standard" (ISIS) in Umsetzung der durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik herausgegebenen "Signature Interoperability Specification".
Beide Entwicklungen wurden in den Standard ISIS MTT überführt, der zukünftig als allgemeingültiger Industriestandard dienen soll. Mit den ISIS MTT Spezifikationen für Interoperabilität sieht sich Deutschland in einer Vorreiterrolle für Europa.
Die erste Spezifikation ISIS MTT wurde am 1. Oktober 2001 veröffentlicht.
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Konzept fŸr Mobilbank wird Ÿberarbeitet - Der Start des Gemeinschaftsunternehmens zwischen Mobilcom und der Landesbank Baden-Württemberg "Mobilbank" ist auf März 2002 verschoben. Das Konzept wird angesichts der aktuellen Börsenlage noch mal überarbeitet und die Implementierung einer Brokerage Applikation im Zeitplan nach hinten verschoben. Die Grundkonzeption: "Etablierung eines Finanzanbieters für die mobile Abwicklung von Transaktionen" bleibt jedoch bestehen.
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bezahlen.at mit neuem Biller - Mit der Oö. Ferngas AG konnte www.bezahlen.at, der EBPP-Service der Postsparkasse Österreich, einen großen Biller für sein Portal gewinnen. Die Oö. Ferngas AG beliefert mehr als 130.000 Abnehmer in Oberösterreich.
Ab Oktober 2001 können Kunden der OÖ. Ferngas AG ihre Erdgas-Rechnungen bequem über das Internet unter der Adresse www.bezahlen.at begleichen.
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