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EBPP-Newsletter 05
16.10.2006 (EBPP.de) Newsletter
EBPP: Ein Bisschen Praxis und Perspektive - Wer sich intensiv mit dem Thema EBPP befasst, trifft unweigerlich auf angrenzende Themen. Das reflektiert nicht nur die Auswahl unserer News, es ist in den Geschäftsmodellen der EBPP-Anbieter genau ablesbar.
Bricht man die technologische Struktur von EBPP auf, gelangt man zu Themen wie Internet-Zahlungsverfahren, Dokumentenmanagement, Sicherheitstechnologien, Personal Finance Management, Customer Relationship Management, eBanking, Billing und Technologien des elektronischen Datenaustausches.
Betrachtet nach der Rollenverteilung im EPBB-Prozess, erwächst ein enormer Informationsbedarf zu Serviceanbietern verschiedenster Art, Integratoren und Portalbetreibern. Setzt man EBPP nun noch in ein gesellschaftliches, soziales und ökonomisches Umfeld, ergeben sich weitere wichtige Aspekte, die mit der Anwendung EBPP untrennbar verbunden sind und nicht ignoriert werden können.
Für uns ist EBPP deshalb kein Dogma um eine eher holprige Abkürzung, sondern die Betrachtung eines Weges, der zu beiden Seiten genug Raum für Nebenstraßen bietet und dessen endgültiges Ziel noch nicht festgelegt ist.
Wir werden auch die Themen intensiver behandeln, die nicht genau in der Mitte des Weges liegen - wir sind überzeugt: der Markt macht es ebenso.
Ihre Redaktion
Neues aus der Schweiz - Nach Monaten der Stille war nun aus einem Beitrag der Computerworld.ch am Rande zu entnehmen, dass es weiterhin Verkaufsverhandlungen zu Paynet gibt. Potenzieller und laut Telekurs-Pressesprecher Bernhard Wenger auch ernsthafter Verhandlungspartner: die SAP AG.
Die Schweizer Banken, die sich im vergangenen Jahr von Paynet trennten, sind offensichtlich auch dabei, der Telekurstochter Payserv als Kreditkartenverarbeiter die geschäftliche Basis schrittweise zu entziehen.
Damit wird das einstige Gemeinschaftwerk der Schweizer Banken, die Telekurs AG, zu der auch Paynet gehörte, weiter geschwächt.
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Citibank schneller als Unisys - Ende September ging die Citibank mit ihrem Aggregation-Service in Großbritannien an den Start. Unter "MyAccounts.com" kann der Internetnutzer all seine Finanzinformationen unter einem Passwort einsehen.
Das sind die Kontoinformationen verschiedener Banken, Kreditkartenauszüge, Kundenkartendetails und Rechnungen von Versorgungsunternehmen.
Ab Juni dieses Jahres hatten Internetnutzer die Möglichkeit, sich für diesen kostenfreien Dienst anzumelden. Der Pressemeldung nach haben Tausende Nutzer bereits eine Anmeldung abgegeben, zumal der Service nicht auf die Kunden der Citibank beschränkt ist.
Citibank arbeitet in diesem Bereich mit dem amerikanischen Anbieter Yodlee zusammen, dessen Aggregation-Ansatz auf der Screen-Scraping Technologie beruht. Im Gegensatz dazu beabsichtigt Unisys die Implementierung seines Aggregation-Services mit direkter Datenübermittlung aus den Systemen vertraglich gebundener Teilnehmer.
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Seals befragt Unternehmen zur elektronischen Rechnung - Einer Untersuchung der Seals GmbH nach wollen 65% aller Unternehmen die elektronische Präsentation von Rechnungen bzw. anderer Dokumente. 60% der Befragten wollen diese Innovation noch innerhalb der nächsten zwölf Monate realisieren. Mit dem elektronischen Versand von Rechnungen versprechen sich die Unternehmen vor allem eine Kostensenkung durch Prozessoptimierung. Nach eigenen Einschätzungen der Unternehmen kostet die Erstellung und der Versand einer Rechnung 18 DM und die Verarbeitung der eingehenden Rechnung 24 DM. Für eine bessere Kundenbindung und die Verbesserung des Cash Flow sehen die Unternehmen in der elektronischen Rechnung gegenwärtig wenig Potenzial.
Seals befragte 130 Manager verschiedener Branchen zu Themen des elektronischen Dokumentenversandes. ...mehr
BITKOM sieht elektronische Rechnung benachteiligt - Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien (BITKOM) artikuliert in einer Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses zum Steuergesetz 2001 im Bundestag zwei gravierende Mängel im Entwurf des UstG ¤14 Absatz 4, Satz 2.
Die Umsetzung dieses Paragraphen stellt in dieser Form eine Benachteiligung der elektronischen Rechnung gegenüber der Papierrechnung dar und behindert damit die praktische Umsetzung von eBusiness-Anwendungen.
Der BITKOM bittet deshalb zu klären, warum für den Versand von elektronischen Rechnungen laut Gesetzentwurf die "qualifizierte" elektronische Signatur gefordert wird, obwohl im bisherigen Geschäftsleben Rechnungen auch ohne jede Unterschrift, bzw. Sammelrechnungen dem UstG genügen.
Zum anderen besteht für die Anwendung der qualifizierten elektronischen Signatur die Anforderung der Akkreditierung des Anbieters, was nach Meinung des BITKOM eine überzogene Forderung darstellt.
Selbst die fortgeschrittene Signatur stellt die Unternehmen vor Umsetzungsprobleme, da hier das Gesetz keine juristische Person als Signaturinhaber zulässt.
Der BITKOM stellt fest, dass die praktische Anwendbarkeit neben den juristischen Gegebenheiten auch den technischen und organisatorischen Möglichkeiten entsprechen muss, um nicht fortschrittshemmend zu sein.
Die AuthentiDate International AG, ein Lösungsanbieter für die Absicherung elektronischer Daten und Transaktionen auf der Basis digitaler rechtsgültiger Zeitsignaturen und die Implementierung und Verwaltung von PKI-Funktionalität, begrüßt in einer Pressemeldung die Initiative des BITKOM.
AuthentiDate sieht in der Signatur mit qualifizierten Zeitstempeln oder Zeitsignaturen einen praktisch gangbaren Weg, die Authentizität von Dokumenten in Hinblick auf Inhalt und Zeitpunkt, gesetzeskonform zu sichern.
Der gegenwärtig in der Akkreditierungsphase befindliche Anbieter bietet darüber hinaus eine Technologie, die mittels SmartCard die elektronische Signatur im automatisierten Ablauf eines Unternehmens reibungslos umsetzt.
"Open Business Exchange" mit OB10 fŸr RechnungsempfŠnger - Nach einer Testphase mit vier Unternehmen geht das Serviceunternehmen "Open Business Exchange" mit einer EIPP-Lösung in Großbritannien live.
Die Plattform OB10, entwickelt vom internationalen Softwareentwicklungs- und Integrationsunternehmen Silverline Technologies Ltd, ermöglicht Unternehmen den Empfang elektronischer Rechnungen einer beliebigen Anzahl von Zulieferern. Die Daten gelangen direkt in die Buchhaltungs- oder ERP-Systeme der Rechnungsempfänger. Dieser benötigt dafür keine Installation einer proprietären Software und OB10 unterstützt jedes Datenformat. Auch eine Anpassung der vorhandenen In-House-Lösung ist nicht notwendig und damit ein schneller ROI gesichert.
OB10 ist unter besonderer Berücksichtigung der Steuergesetzgebung konzipiert. Die Nutzer von OB10 sind nun nicht mehr an eine Papierrechnung gebunden, um den Anforderungen von HMCE (Her Majesty`s Customs and Excise) gerecht zu werden. Erster Kunde des Service ist das Unternehmen Fisher Scientific, ein Zulieferer für den Wissenschaftssektor.
Silverline wird die Entwicklung von OB10 fortsetzen und zeichnet auch für die Pflege des Systems verantwortlich.
Der Service von Open Business Exchange wurde in Großbritannien und den USA gleichzeitig eingeführt. Zu Ende des Jahres ist die Expansion in weitere europäische Staaten geplant. Dazu gibt es intensive Gespräche mit den Steuerbehörden der jeweiligen Länder. Ein OK von den schwedischen Behörden liegt bereits vor. ...mehr
Metavante verbessert eBanking Service - Mit dem Aufkauf der US-amerikanischen Abteilung Financial Applications von Brokat Technologies AG setzt Metavante Corporation die Reihe substanzieller Zukäufe fort. Letzte große Aquisition war der EBPP-Anbieter Derivion. Metavante ist einer der größten Banking-Technologie Anbieter in den USA. Senior Vice President von Metavante Todd Hutto ist überzeugt vom hohen technologischen Stand der von Brokat entwickelten e-Banking-Lösung und möchte damit seinen über 450 Kunden im Finanzbereich eine skalierbare Plattform anbieten, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Banken gerecht wird.
Um die Anforderungen möglichst vieler Finanzinstitute zu erfüllen, entschied sich Metavante außerdem für den Einsatz des Financial Fusion Servers 4.0, der sowohl den OFX als auch den IFX-Standard unterstützt. Metavante erweitert damit seinen Service im Bereich Onlinebanking, EBPP und privates Finanzmanagement.
Financial Fusion ermöglicht dem Endkunden den Zugang zu diesen Anwendungen über verschiedene Ausgabegeräte und die Integration finanzieller Transaktionsdaten in die PFM Software MS-Money und Intuit.
Financial Fusion, Inc. ist Spezialist in der Entwicklung von eBanking Anwendungen, basierend auf der Verschmelzung von Applikation und Middleware auf einer Plattform.
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