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Grenzen beim innergemeinschaftlichen Zahlungsverkehr sollen überwunden werden
01.08.2002 (ePayNews) Am 17. Juni dieses Jahres trafen sich 50 Vertreter europäischer Banken in Brüssel, um ein Gremium für Zahlungen in Europa, den "European Payments Council" (EPC), zu bilden. Ziel ist die Schaffung eines Single Euro Payment Area (SEPA).
Trotz gleicher Währung seit dem 01.01.2002 sehen Europäische Kommission und Finanzinstitute Handlungsbedarf bei der Harmonisierung des innergemeinschaftlichen Zahlungsverkehrs. Obwohl jedes einzelne Land innerhalb der Währungsunion über effiziente und kostengünstige Instrumente für den inländischen Zahlungsverkehr verfügt, fehlt für den internationalen Zahlungsverkehr eine einheitliche pan-europäische Zahlungs-Infrastruktur.
In fünf Arbeitsgruppen werden eine Reihe anspruchsvoller Aufgaben gelöst:
- Bereitstellung bequem verfügbarer, preiswerter und zuverlässiger Zahlungsinstrumente für die wichtigsten und häufigsten Zahlungen der Konsumenten und Geldabhebung an Automaten.
- Mittelfristige Bildung eines pan-europäischen Clearing House.
- Festlegung einer Reihe von Standards und Regeln, um internationale Transaktionen zuverlässig, effizient und kostensparend abzuwickeln (Straight Through Processing).
- Evaluierung von Möglichkeiten und Entwicklung neuer Plattformen für die Nutzung globaler Kreditkarten-Netzwerke.
Weitere Informationen und ein White Paper finden sich auch unter www.savings-banks.com.