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Uni St. Gallen untersucht Finanzportale
27.07.2002 (Die Bank) Finanzportale, die von etablierten Finanzinstituten, Brokern oder Versicherern betrieben werden, überzeugen in ihrer Qualität mehr als die der Intermediäre aus der IT-Branche.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die durch das Schweizerische Institut für Banken und Versicherungen an der Universität St. Gallen durchgeführt wurde. Finanzportale von Branchenunternehmen zeichnen sich durch bessere Angebote aus, während die Portale von IT-Unternehmen technisch ausgereifter und für den Kunden komfortabler sind. Zielgruppe sind vorrangig die Privatkunden. Dabei fällt auf, dass die Portale der Finanzinstitute nur selten auch Konkurrenzprodukte anbieten. Hauptprodukte von Finanzportalen sind Fonds, Versicherungen, Hypotheken und Wertpapiere. Ein Nachholebedarf sehen die Schweizer bei Krediten und Vermögensverwaltung.
Die Ergebnisse der Untersuchung basieren auf der Analyse von 33 Finanzportalen im deutschsprachigem Raum.