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Paid Content: Die Rechnung bitte!
18.10.2002 (ECIN/EBPPinfo) Kostenpflichtige Inhalte und Services im Web sollen laut den Fachleuten des "VIP-Panel zum Thema Paid Content" auf der Systems 2002 längst Realität sein. Der endgültige Durchbruch wird von den Experten allerdings erst nach der Etablierung eines einheitlichen und sicheren Zahlungssystems im Internet erwartet.
In den USA wurden mit "Bezahl-Inhalten" im ersten Quartal des vergangenen Jahres circa 300 Millionen US$ verdient, darauf verweist der Verband Deutscher Zeitungsverleger, und dabei hat das "ABO-Modell" vor den "Pay-per-Click"-Angeboten den höheren Anteil. In Deutschland haben sich eine Vielzahl von kostenpflichtigen Inhaltsangeboten etabliert. Die Betreiber prägt vorsichtiger Optimismus: "Durch den kostenpflichtigen Download unserer Artikel im Web nehmen wir mehr als 25.000 Euro pro Monat ein", gibt Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur vom Finanztest, zu bedenken.
Der Ruf nach dem standardisierten Internet-Zahlungsmittel hingegen ist nicht neu. Immer wieder wird auch hier die Ursache für die verhaltene Entwicklung von Paid Content gesucht. Dabei ist das Naheliegende einfach: "Die elektronische Rechnung bitte!". Pilotversuche haben gezeigt, dass gerade im B2B-Bereich die elektronische Rechnungsstellung kostenpflichtige Inhaltsangebote professionalisiert und auf Seite der nutzenden Unternehmen die Prozesse rund um die internetbasierte Informationsbeschaffung optimiert.