ALLE NEWS LESEN | NEWSLETTER ABONNIEREN

Euroschecks sind Kostentreiber

16.12.2003 (Silicon) Banken stehen mehr und mehr unter dem Zwang, ihre Kosten zu senken. Das betrifft auch die Transaktionskosten im Inland und im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr.

Die Umsetzung der Verordnung (EG) Nr. 2560/2001 (Angleichung der Gebühren im Zahlungsverkehr des Binnenmarktes) ist insbesondere im Hinblick auf den Papierscheck ein weiterer Mühlstein am Hals der Finanzinstitute. Die Verarbeitung von Papierschecks ist arbeitsintensiv, fehleranfällig und alles andere als fälschungssicher. Das angestrebte STP (Straight Through Processing) ist mit papiergebundenen Zahlungen nicht zu realisieren. Es ist eine verständliche Reaktion des European Payment Council, dieses Relikt vergangener Zeit aus dem Zahlungsverkehr zu verbannen.

Leider sind alte Gewohnheiten schwer abzuschütteln. Anders als in Deutschland, sind Scheckzahlungen in verschiedenen europäischen Ländern noch relativ verbreitet. Obwohl eine entsprechende Resolution des Council die Zustimmung aller Mitglieder findet, signalisierten einige Länder bereits ihre Zweifel an einer zügigen Umsetzung der Vorhaben.

www.silicon.de

URL: http://www.ebpp.de/aktuell/1-news/newsarchiv/6-2003/574.html
© 2001-2006 GOERS CONSULT GmbH