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First Data kauft Concord EFS
06.01.2004 (Denver Post) Mit dem Kauf eines der größten ATM und Debit Card Netzwerke hebelt sich First Data in die erste Reihe eines schnell wachsenden Marktes.
Nur unter der Bedingung, die Hände von NYCE - dem drittgrößten PIN Debit Card Netzwerk - zu lassen, haben die US Justizbehörden dem 6,8 Milliarden Dollar-Kauf zugestimmt. Mit der Übernahme kontrolliert das Unternehmen 45% des Debit Card Marktes im Land.
Langsam aber sicher sterben auch in den USA die Scheck-Schreiber aus, PIN basierte Debit Cards sind für den Kunden eine praktische und preiswerte Alternative für tägliche Einkäufe. Doch hinter dem Ladentisch liefern sich Händler und Kartenanbieter eine Schlacht. Banken und andere Anbieter favorisieren Kartentransaktionen mit der Unterschrift des Käufers auf dem Kassenbon. Händler dagegen bevorzugen nicht ohne Grund die PIN-basierte Variante. Für den Kauf mit Unterschrift zahlt der Händler eine Gebühr von 1,5 bis 2 Prozent des Transaktionsumsatzes, hingegen fallen bei einer PIN-basierten Lösung Bearbeitungskosten von 8 bis 50 Cent an. Aus diesem Grund wird Wal-Mart beispielsweise ab 1. Februar keine Unterschrifts-basierte Kartenzahlung von MasterCard mehr akzeptieren.
Mit dieser Entwicklung vor Augen setzt First Data mit dem Kauf von Concord EFS auf das richtige Pferd.