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Studie: Kostenfalle Outsourcing
05.11.2004 (e-business.de) Nach einer Untersuchung von PricewaterhouseCoopers (PwC) haben US-amerikanische und europäische Unternehmen beim Outsourcing von finanztechnischen Betriebswirtschaftstätigkeiten kaum Kosteneinsparungen erzielen können.
PwC hatte im Laufe des dritten Quartals 2004 127 Finanzvorstände und Direktoren europäischer Firmen sowie 151 Kollegen aus dem US-amerikanischen Raum über ihre Erfahrungen bezüglich der Auslagerung von Teilen des Rechnungswesens oder der kompletten finanztechnischen Verwaltung befragt. Danach haben 44 Prozent aller Unternehmen nur moderate Kosteneinsparungen durch diese Art des Outsourcing erzielen können. 31 Prozent sehen in der Auslagerung des Abrechnungswesens oder Teilen hiervon nur begrenzte oder gar sehr wenige Vorteile.
Bei neun Prozent der Unternehmen ergaben sich durch Outsourcing im wesentlichen keine Veränderungen in der Kostenstruktur. Trotzdem wollen drei Viertel aller US- und europäischen Firmen auch in den kommenden zwei Jahren solche Aufgaben an Dritte vergeben. Diesen offensichtlichen Widerspruch zwischen Erfahrungen einerseits und Hoffnungen auf die Zukunft andererseits erklären die PwC-Analysten mit der schlechten Vorbereitung vieler Firmen auf Outsourcing-Vorhaben. Sie versuchten im Vorfeld nur selten, eindeutige Berechnungen zu den Potenzialen solcher Auslagerungen anzustellen. Viele Unternehmen würden Outsourcing-Deals eingehen, ohne sich vorher das Preis-Leistungs-Verhältnis durchzurechnen.
Weitere Informationen zur Studie: www.pwc.com