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Münchener Itella-Niederlassung zieht zum Jahreswechsel um
26.11.2008 (itella) Itella zieht an seinem Münchener Standort noch vor Jahresende mit sämtlichen Mitarbeitern in ein neues, auf die Unternehmensprozesse abgestimmtes Gebäude um und modernisiert gleichzeitig seine IT und Produktionsanlagen. Damit setzt das Unternehmen die Investitionspolitik zum Ausbau seiner Position als führender Informationslogistik-Dienstleister fort. Durch ihre Investitionen in die regionalen Strukturen stellt die internationale Itella-Gruppe die effiziente Auftragsverarbeitung in Kundennähe sicher. Darüber hinaus übernehmen die Standorte bei Bedarf gegenseitige Backup-Funktionen und sind jeweils auf bestimmte Transaktionsdruck-Inhalte spezialisiert, etwa den High-Volume-Transaktionsdruck in Düsseldorf. Der Münchner Standort steht darüber hinaus für Scanning-Dienstleistungen.
Der Ausbau der Standorte ist Bestandteil eines deutschlandweiten Programms zur Optimierung von Informationslogistik-Produkten, -Prozessen und -Betriebsstätten, das Itella seit 2006 konsequent vorantreibt. Das deutsche Unternehmen war durch die Vereinigung mehrerer erfahrener Druckdienstleister unter dem Dach der finnischen Itella-Gruppe entstanden. Der Schwerpunkt der Neuausrichtung lag daher zunächst auf der Integration der vormals selbständigen Anbieter. Das Gesamtkonzept eines Multichannel-Informationslogistik-Dienstleisters wurde durch den Transfer von Wissen und innovativen Technologien aus den nordeuropäischen Vorreitermärkten, etwa im Bereich der elektronischen Rechnungsstellung errichtet.
Seit 2007 treibt Itella die Industrialisierung, Harmonisierung und Vernetzung der bestehenden Geschäfts- und Produktionsprozesse auf nationaler und internationaler Ebene voran. So nutzt Itella Deutschland beispielsweise zentrale Forschungs- und Entwicklungsleistungen aus Finnland und hat einen deutschlandweiten Customer Service sowie ein europaweit koordiniertes Produktmanagement eingeführt. Außerdem hat das Unternehmen eine zukunftsfähige Vertriebsstrategie aufgesetzt und bietet statt reiner Outsourcing-Kapazitäten umfassende Prozesslösungen an. Geschäftsprozesse wie Kundenbeziehungsmanagement und Produktionssteuerung sowie die unterstützenden IT-Systeme sind heute standortübergreifend implementiert.
„Wir haben bereits während der letzten Jahre planmäßig die Restrukturierung hin zu einem modernen on-Demand-Anbieter begonnen“, sagt Raimund Schlotmann, Geschäftsführer von Itella Deutschland. „Heute gibt uns der Markt Recht: Für die Anwender geht es nicht mehr nur um das Outsourcing von Prozessen. Sie müssen ihre Abläufe mit Hilfe von Shared Services und skalierbaren Lösungen industrialisieren und standardisieren. Dies lässt sich über die Plattform eines Dienstleisters weit besser verwirklichen als im Alleingang.“