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Basware schafft EU-weit mehr Transparenz für öffentliches Beschaffungswesen

16.11.2009 (basware) Ein gemeinsamer Standard für die elektronische Beschaffung im öffentlichen Bereich ist jetzt in greifbare Nähe gerückt: Basware, Anbieter von Purchase-to-Pay-Lösungen und das finnische Finanzministerium haben gemeinsam die technischen Spezifikationen und das Konzept für die PEPPOL-Plattform (Pan European Public Procurement Online) entwickelt. Diese Plattform ermöglicht den elektronischen Austausch von Rechnungen und anderen Geschäftsdokumenten zwischen Unternehmen und dem öffentlichen Bereich. Damit sind europäische Unternehmen in der Lage, unter den gleichen Voraussetzungen an EU-weiten öffentlichen Ausschreibungen teilzunehmen. Das Gesamtbudget für das Projekt beträgt 30,8 Millionen Euro und soll bis Ende 2010 abgeschlossen sein.

Der öffentliche Sektor ist einer der größten Auftraggeber in der EU. Trotzdem sind die Möglichkeiten zur elektronischen Abwicklung von Prozessen noch unzureichend entwickelt. Auch fehlende einheitliche Formate und Rechtsvorschriften hemmen den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr innerhalb der EU. Das im Mai 2008 gegründete PEPPOL-Konsortium soll hier Abhilfe schaffen. Derzeit sind an diesem Zusammenschluss Mitglieder der Europäischen Kommission sowie 19 Vertreter aus 13 Ländern vertreten. Die EU-weite Initiative möchte die Transparenz und Effizienz des öffentlichen Beschaffungswesens verbessern. So soll jedes Unternehmen, einschließlich kleiner und mittelständischer Betriebe, auf EU-weite öffentliche Ausschreibungen elektronisch antworten können. Zudem soll die Plattform den Versand elektronischer Dokumente an den öffentlichen Sektor erleichtern und die vollelektronische Abwicklung des gesamten Bestellprozesses - unabhängig von der nationalen Infrastruktur - ermöglichen. Das Projekt ist eng mit der Umsetzung der EU-Dienstrichtlinie zur Abschaffung der rechtlichen und administrativen Barrieren im Dienstleistungssektor verbunden und soll die Effizienz der Binnenmärkte innerhalb der Europäischen Union verbessern.

„Wir unterstützen das Projekt mit unseren Basware Connectivity-Lösungen, die Unternehmen und Lieferanten den Austausch elektronischer Dokumente ermöglichen. Zusammen mit dem finnischen Finanzministerium und den PEPPOL-Arbeitsgruppen haben wir die technischen Spezifikationen entwickelt, um die EU-weite Interaktion voranzutreiben", erklärt Frank Wuschech, Geschäftsführer der Basware GmbH.

Die Plattform basiert auf offenen Standards und soll anbieterunabhängig funktionieren, um einen offenen Preiswettbewerb sicherzustellen. Neben Finnland wird das Projekt von Deutschland, Norwegen, Dänemark, Großbritannien, Österreich, Ungarn sowie Italien unterstützt.

www.basware.de

URL: http://www.ebpp.de/aktuell/1-news/1444.php
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